A Story about my Uncle – Magische Welt und schwereloses Gameplay


Artikel urpsrünglich geschrieben für: http://www.4buttons.de

Bei A Story about my Uncle handelt es sich um einen First-Person-Platformer, der vorrangig durch interessantes Gameplay und magische Optik begeistert. Entwickelt wurde es von Gone North Games, welche übrigens auch für das absurd-witzige Simulationsspiel Goat Simulator verantwortlich sind.

Man selbst spielt einen Jungen, der auf der Suche nach seinem Onkel in eine magische Welt aus leuchtenden Höhlensystemen und humanoiden Froschwesen eintaucht. Die Fortbewegung in diesen Höhlen ist nur durch einen zuvor gefundenen Anzug, der einige wichtige Fortbewegungsmöglichkeiten eröffnet, möglich.

Mittels des Grabblers schwingt man sich von Felsen zu Felsen

Mittels des Grabblers schwingt man sich von Felsen zu Felsen

Hier sind wir auch schon beim Gameplay angelangt, welches A Story about my Uncle auszeichnet. In dem Jump’n’ Run Spiel ist es möglich mittels des sogenannten Grabblers, einer Art elekromagnetischem Strahl, den man gezielt an Oberflächen schießen kann, weite Strecken über Abgründe hinweg zurück zu legen ohne den Boden zu berühren. Dies geschieht in einer leicht verlangsamten Variante, sodass man als Spieler vor allem auch dank der First Person Sicht ein Gefühl der Schwerelosigkeit bekommt. Im Spielverlauf werden noch weitere Gimmicks des Anzugs freigeschaltet, wie zum Beispiel die Rocket Boots, die es ermöglichen in weite Höhen hinauf zu springen. Das Spiel bietet vollständige Controlleruntersützung und steuert sich auch mit einem Controller sehr gut und intuitiv. Am Anfang muss man sich ein wenig in die etwas ungewöhnliche Steuerung hinein finden, doch das geht recht schnell und letztlich ist es genau diese Steuerung, die das Spielerlebnis zu einem Vergnügen macht.

Bereichert wird das Erlebnis der spaßigen Steuerung durch die vielen wunderschönen Aussichten, die man in den insgesamt fünf verschiedenen Levels des Spiels genießen kann. Die Grafik ist wirklich ein Erlebnis für sich. Die Welt wirkt in sich stimmig und magisch, ja regelrecht geheimnisvoll mit ihren verzweigten Höhlen, fliegenden Felsen und den wunderschönen Lichteffekten überall und den allgegenwärtigen tiefen Abgründen in die man lieber nicht stürzen sollte.

Zwischen diesen magisch fliegenden Inseln gilt es sich mitteils seines Grabblers fortzubewegen

Wunderschöne Aussichten und gefährliche Abgründe

Der Schwierigkeitsgrad bei A Story about my Uncle ist so eine Sache für sich. Größtenteils ist das Spiel recht leicht, was okay ist, da man so wunderbar entspannt spielen kann und einfach die Welt an sich genießt. Allerdings kommt gegen Ende des Spiels sehr plötzlich ein Anstieg des Schwierigkeitsgrades, was dann schon auch mal hier und da in Frust ausartet und unweigerlich zu der Frage führt, warum denn da nun plötzlich der Schwierigkeitsgrad so stark anzieht und warum das nicht allmählicher schon früher geschah. Das überrascht ein wenig und hätte besser gelöst werden können.

Die Spielzeit beläuft sich, je nachdem wie viel Zeit man mit dem ausgiebigen Erkunden und Betrachten der Details der Spielwelt verbringt auf circa 3 bis 5 Stunden. Neben dem eigentlichen Storymodus gibt es aber auch noch Time Trials, in denen man auf die Jagd nach Zeitrekorden gehen kann. Oder aber man versucht noch die Steam Errungenschaften zu erreichen, welche übrigens nahezu alle dazu dienen, das Spiel für sich selbst insgesamt in erhöhter Schwierigkeit durchzuspielen.

Erhältlich ist A Story about my Uncle im Steamstore zum regulären Preis von 12,99€.

Hier gilt es sich von Kiste zu Kiste zu schwingen, während diese zügig herunterfallen

Hier gilt es sich von Kiste zu Kiste zu schwingen, während diese zügig herunterfallen

Fazit: Ich vergebe 3 von 4 Buttons, denn Gone North Games ist hier ein solider Platformer gelungen, der dank der ungewöhnlichen Bewegung durch die hübsche Spieltwelt für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Kurzweilig ist hier aber auch das richtige Stichwort, denn mit nur 3 bis 5 Stunden Spielzeit ist das Vergnügen leider auch schnell wieder vorbei. Jump’n’Run Fans werden hier definitiv ihren Spaß haben und wem 12,99€ zu viel ist, dem sei ans Herz gelegt: Der nächste Steam-Sale kommt bestimmt und wartet dann auch gern mal für A Story about my Uncle mit Vergünstigungen von bis zu 80% auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.